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rent-a-guide unterwegs – Mit dem Twietenkieker durch Hamburg

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Während des Hamburg-Aufenthalt von Sarah und Steffie stand für Letztere am Samstag Morgen eigentlich ein Spaziergang durch den Hamburger Stadtteil Ottensen mit dem Twietenkieker auf dem Programm. Nachdem Steffie eigentlich nur nebenbei bemerkte, dass sie sich später am Tag noch den Hafen anschauen wolle, wurde daraus allerdings kurzerhand eine ausgedehnte Tour durch Ottensen, HafenCity und die Speicherstadt. So wird noch vor Tourbeginn schnell klar: Beim Twietenkieker ist der Gast König.

Industriekultur in der Hansestadt

Die Zeiss-Hallen in OttensenDer Ruhrgebietler an sich ist Industriekultur ja gewöhnt, lächelt sie einen in Bochum, Essen und Co. doch nahezu überall an. Dass auch Hamburg, oder zumindest ein Stadtteil, davon geprägt ist, war zumindest Steffie neu. Der Twietenkieker, der mit richtigem Namen Carsten Ruthe heißt, belehrte sie eines Besseren.

Denn Ottensen im Westen Hamburgs ist nicht nur der Stadtteil mit dem höchsten Anteil an jungen Familien und der angesagte Standort für junge und etablierte Medienunternehmen, sondern auch ein Bezirk mit großer Industrievergangenheit. Beispiele der Industriegeschichte sind unter anderem die Zeiss-Hallen, der heutige Sitz des Carlsen-Verlags oder die Schienen der Transportbahn, die auch heute noch zum Teil durch den Stadtteil verlaufen.

Doch die Stadtführung durch Ottensen zeigt nicht nur die Industriekultur des Stadtteils auf, sondern macht auch deutlich, worauf der Twietenkieker bereits zu Beginn der Führung hingewiesen hatte: In kaum einem anderen Stadtteil Hamburgs gibt es so viele junge Familien wie in Ottensen. Die jungen Leute und ihr Nachwuchs prägen nicht nur das tägliche Leben im Stadtteil, sondern auch das Nachtleben. Denn hier finden sich zahlreiche Cafés, Restaurants und Kneipen, die den Bezirk lebendig machen.

Auf dem Weg zur Elbchaussee geht es vorbei an der Motte, die dem Spitznamen Ottensens, Mottenburg, mit ihrem Namen Rechnung trägt. Warum der Stadtteil allerdings so heißt, soll hier nicht verraten werden, das kann euch der Twietenkieker bei seiner Führung dann selbst erzählen!

Über die Elbe zur HafenCity

Museumsschiff bei den LandungsbrückenVorbei an der wunderbaren Elbchaussee und der skurrilen, aber architektonisch spannenden Villa E96 geht es zum Schiffsanleger am Oevelgönne und von dort aus mit dem Schiff über die Elbe zur HafenCity.

Schon während der Schifffahrt beweist Carsten Ruthe, dass er nicht nur viel Wissen über die Geschichte Ottensens hat, sondern auch den Hafen und die dort vor Anker liegenden Schiffe in- und auswendig zu kennen scheint. Egal, ob Museumsschiff, Kreuzfahrtdampfer oder Containerkolloss – der Twietenkieker hat für jedes Schiff eine Geschichte parat.

SpeicherstadtSein großes und fundiertes Wissen über Hamburg zeigt sich dann auch in der HafenCity und der Speicherstadt. Zudem wird beim Twietenkieker nichts schön geredet: Kritisch und alles andere als beschönigend legt Carsten Ruthe die Geschichte und die Probleme des Milliarden-Projekts und „Problemkindes“ Philharmonie dar.

Unser Fazit: Eine Stadtführung mit dem Twietenkieker verspricht vor allem zwei Dinge: fundiertes Wissen und Spontanität. Denn ihm liegt in erster Linie das Wohl seiner Gäste am Herzen und wenn diese spontan äußern, auch noch den Hafen sehen zu wollen, dann wird das eben gemacht – auf eine sehr nette, erfrischende und sympathische Art und Weise.

Hier könnt ihr euch die Details zum Rundgang durch Ottensen anschauen und die Führung auch direkt online buchen.

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